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Gegen Lebensmittelverschwendung: weniger „waste“ – mehr „food“

Gegen Lebensmittelverschwendung: weniger „waste“ – mehr „food“

Lebensmittelverschwendung kostet Geld und belastet die Umwelt. Trotzdem geht weltweit etwa ein Drittel aller Lebensmittel verloren. Das Bewusstsein dafür wächst aber konstant: Der Hashtag #lebensmittelverschwendung hat auf TikTok rund 5,4 Millionen Aufrufe, und bei Instagram gibt es ganze 19.400 Beiträge dazu. Gemeinsam können wir etwas tun!
Lebensmittelverschwendung kostet Geld und belastet die Umwelt. Trotzdem geht weltweit etwa ein Drittel aller Lebensmittel verloren. Das Bewusstsein dafür wächst aber konstant: Der Hashtag #lebensmittelverschwendung hat auf TikTok rund 5,4 Millionen Aufrufe, und bei Instagram gibt es ganze 19.400 Beiträge dazu. Gemeinsam können wir etwas tun!

Welche Auswirkungen hat die Lebensmittelverschwendung auf die Umwelt?

Weltweit ist die Lebensmittelverschwendung für etwa 8 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die EU hat daran einen großen Anteil: Rund 88 Millionen Tonnen Lebensmittel werden hier jedes Jahr verschwendet. In Österreich passiert die Hälfte der Verschwendung in privaten Haushalten – es liegt also an jedem Einzelnen etwas an seinem Verhalten zu ändern. Einen Lichtblick gibt es jedoch bereits: Eine HelloFresh-Umfrage in Österreich zeigt, dass rund 60 % der Befragten darauf achten wollen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Du auch?

Was kostet uns die Lebensmittelverschwendung eigentlich?

Die wenigsten von uns würden wohl in einen Supermarkt gehen und gleich im Anschluss einen Teil der Waren einfach in den Mülleimer werfen. Genau das tun wir aber unterm Strich, und über das Jahr summieren sich die Kosten dafür: Im Durchschnitt könnte jeder Haushalt in Österreich etwa 227 € sparen, indem Lebensmittel vollständig verwertet werden – und das jedes Jahr! Die Lebensmittelverschwendung wirkt sich also nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf unseren Geldbeutel aus.

So lagerst du Obst und Gemüse richtig

Beliebte tiktok-Videos schlagen vor, Salat und verpacktes Gemüse in einem Blatt Küchenrolle aufzubewahren. Marco, Rezeptentwickler bei HelloFresh, erklärt: In Plastikverpackungen entsteht oft Feuchtigkeit, die das Gemüse verfaulen lässt. Das Einwickeln in Küchenrollenpapier kann helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren und Salat, Spinat oder Kräuter länger haltbar zu machen.

Mit der richtigen Lagerung bleiben Obst und Gemüse länger frisch. Die Google-Suchen zeigen, dass viele Menschen hier ansetzen, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. Hier siehst du die Trends und unsere Expertentipps:

  • Kartoffeln richtig lagern (320 monatliche Google-Suchen): Kühl (4–6 Grad), trocken und dunkel, aber nicht im Kühlschrank – ideal ist ein Kellerraum. Halte die Kartoffeln von Äpfeln und Birnen fern.
  • Gurken richtig lagern (90 monatliche Google-Suchen): Gurken werden im Kühlschrank matschig, sie brauchen dennoch eine kühlere Lagertemperatur (ca. 10–13 Grad). Auch Gurken mögen es dunkel und einsam.
  • Grünen Spargel richtig lagern (140 monatliche Google-Suchen): Stehend im Wasser gelagert bleibt Spargel am längsten frisch und im Kühlschrank bei ca. 4–8 Grad.

Obst und Gemüse richtig einfrieren – so geht’s

Die meisten Obstsorten lassen sich problemlos einfrieren, wenn du sie vorher zuschneidest und dann entweder blanchierst oder mit Zuckerlösung oder Zitronensaft beträufelst. Auch viele Gemüsesorten kannst du nach kurzem Blanchieren einfrieren und so länger haltbar machen. Einfrieren ist also eine gute Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung. Und so viele Menschen interessieren sich laut Google dafür:

  • Bärlauch einfrieren: monatlich 1.900-mal gesucht, am häufigsten im April
  • Mangold einfrieren: monatlich 880-mal gesucht, am häufigsten im August
  • Zucchini einfrieren: monatlich 880-mal gesucht, ebenfalls am meist im August
  • Kürbis einfrieren: monatlich 720-mal gesucht, am häufigsten im Oktober (eben zur Kürbiszeit 😉)

Leg dir deinen eigenen Kompost an!

Kompost ist ein natürlicher Dünger, der den Boden fruchtbarer macht. Wähle für deinen Kompost einen (halb-)schattigen Platz – nicht unbedingt in Geruchsnähe! 😉 Kompostbehälter gibt es zu kaufen, selbstgemachte Kisten sollten möglichst große Oberflächen haben. Achte darauf, dass der Kompost stets gut durchlüftet und feucht, aber nicht nass ist. Mische möglichst viele Materialien, also neben deinen Lebensmittelresten auch Gartenabfälle wie kleine Äste oder Rindenmulch. Der Kompost kann anschließend als Dünger oder Blumenerde dienen.

Haltbar und lecker: Gemüse fermentieren

Auch das Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, Gemüse haltbar zu machen. Einige Sorten kannst du sogar ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel fermentieren – einfach mit Salz und ggf. Wasser in Schraubgläsern. Tipp: Die Salzkonzentration im Wasser sollte etwa 3 % betragen, das entspricht 30 g Salz auf 1 l Wasser. Übrigens verrät auch hier ein Blick auf die Google Ergebnisse, für welche Gemüsesorten das Interesse am größten ist: • Karotten fermentieren: 170 Google-Suchen im Monat, die meisten im September • Sauerkraut fermentieren: 170 Google-Suchen im Monat, die meisten im November • Rote Rüben fermentieren: 110 Google-Suchen im Monat, die meisten im Oktober

5 praktische Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

• Verschaffe dir vor dem Einkaufen einen Überblick darüber, was weg muss, und plane deine Mahlzeiten entsprechend. • Wenn es nur Großpackungen gibt: Entnimm die Menge, die du brauchst, und friere den Rest ein. • Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, heißt das nicht, dass das Lebensmittel nicht mehr genießbar ist. • Lass deine Freunde ihre eigenen Reste mitbringen und lade zum gemeinsamen kreativen Restekochen ein. • Falls doch etwas schlecht geworden ist, entsorge deine Reste richtig – am besten in der Biotonne oder auf dem Kompost.

Was koche ich heute?

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Was koche ich heute? Diese Frage ist jeden Tag eine Herausforderung? Jetzt nicht mehr! Wir zeigen Dir viele einfache, alltagstaugliche Rezepte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, sodass Du mehr Abwechslung auf dem Teller hast.

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